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Nachgekocht: Basilikum-Gorgonzola-Knödel à la Grandits

Wolfgang hat immer noch Appetit auf „alles, was rund ist“. Da bekommt er einen Nachschlag, ist doch klar: Tanja Grandits unwiderstehliche Basilikum-Gorgonzola-Knödel.

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Angeteasert hatte ich sie in meinem ersten Beitrag zum Event ja neulich ohnehin schon. Außerdem ist die Nummer insofern ganz aktuell, weil Tanja Grandits, die im Restaurant „Stucki“ in Basel kocht, soeben zur Schweizer „Köchin des Jahres“ gekürt worden ist. An ihren Rezepten mag ich, dass sie aus einfachen, mühelos erhältlichen Zutaten raffinierte Gerichte mit besonderem Geschmacks-Kick zaubert. Ihr Kochbuch „Aroma pur – Meine fröhliche Weltküche“ nutze ich zurzeit sehr gern und häufig, und daraus stammt auch dieses Rezept.

Das braucht ihr:
500 g Kartoffeln (Agria oder Bintje)
2 EL Basilikumöl oder Olivenöl
2 Eigelb
70 g Parmesan, frisch gerieben
200 g Mehl
2 Handvoll Basilikumblätter, blanchiert und in Eiswasser abgeschreckt
200 g Gorgonzola, gewürfelt
ein paar frische Basilikumblätter, in Streifen geschnitten

Und das macht ihr:
Die Kartoffeln schälen, würfeln, in Salzwasser kochen und passieren. Öl, Eigelbe und Parmesan untermischen, das Mehl einarbeiten, bis ein glatter Teig entsteht – aber nicht zu lange kneten. Aus dem Teig Rollen von etwa 4 Zentimeter Durchmesser formen und diese in 2 Zentimeter breite Stücke teilen. Die Basilikumblätter trockentupfen, dann die Gorgonzolawürfel darin einwickeln. In jedes Stück Teig einen der Würfel geben und den Teig zu einem Knödel rollen. Diese werden in kochendem Salzwasser gegart. Wenn sie an die Oberfläche steigen, noch etwa zwei Minuten ziehen lassen, dann sind sie perfekt.

Tanja Grandits empfiehlt dazu Tomatenkompott und Olivenmarmelade, das ist auch sehr stimmig und macht die Knödel zu einem feinen, leichten, vegetarischen Hauptgericht. Im passenden Menü funktioniert der Gang auch als Zwischengericht.

Die Knödel sind zudem wirklich unkompliziert herzustellen – bis auf eine einzige Sache: Schon mal Basilikumblätter blanchiert? Die kleben dabei ganz hervorragend zusammen und aneinander fest. Um sie auseinander zu friemeln und zum Trocknen auszubreiten (schließlich sollen ja die Gorgonzolawürfel darin eingewickelt werden), braucht es eine Engelsgeduld – keine meiner Kernkompetenzen. Nächstes Mal würde ich die Blätter wohl unblanchiert lassen. Aber vielleicht habe ich ja auch einfach den Bogen noch nicht raus. Wenn also irgend jemand den ultimativen Tipp zum Blanchieren von Basilikumblättern hat: immer her damit!

Auch dieser Beitrag rollt auf direktem Wege in Zorras Kochtopf, wo Wolfgang Gastgeber ist für das Event „Alles, was rund ist“.

Blog-Event XCII - Alles was rund ist (Einsendeschluss 15. Oktober 2013)

Published in Uncategorized

2 Comments

  1. Kartoffelknödel und dann so geschmackvolle, sehr schön. MIt Tomate und Oliven sicherlich ein Gedicht

    • svanadis

      svanadis

      Sind sie. Viel Spaß damit! Und auf deinen Tipp zum Basilikum Blanchieren bin ich schwer gespannt! 🙂

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