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Ein Joker namens Pasta

Einmal pro Woche ziehen der Liebste und ich den Pasta-Joker. Wenn wir abends hungrig nach Hause kommen und keiner von uns mehr Lust und Muße hat, sich lang in die Küche zu stellen, gibt es eben einen Teller Nudeln. Halt – das „eben“ ist völlig fehl am Platz. Mit den richtigen Begleitern ist Pasta immer weit mehr als eine bloße Notlösung.

muschelnudeln_gefuellt

Am besten, völlig klar, schmeckt die selbst gemachte Pasta. Ist kein Hexenwerk und gibt’s hier häufig – nur nicht gerade an besagtem Abend, an dem wir mit hängendem Magen und Herd-Motivation im Chill-Modus heimkehren. Dann gibt’s fertige Nudeln – oft Mafaldine Napoletane (mögen wir wegen ihrer überzeugenden al-dente-Konsistenz und ihrer Fähigkeit, viel Sauce aufzunehmen, lieber als zum Beispiel Spaghetti oder Tagliatelle – Ende des Werbeblocks) mit Pesto, zu dem ich hier fortlaufend irgendwelche überschüssigen Kräuter und Gemüse verarbeite und das zuverlässig immer im Vorrat ist. Oder auch mit Tomatensauce nach Art des Hauses. Und natürlich mit viel Parmesan, Grana Padano oder – ganz edel – Belper Knolle.

Foto-Schön soll’s aber allemal aussehen. Foodbloggerin halt – auch so’n Schicksal. In diesem Fall gibt’s also kein Rezept, sondern bloß Conchiglie, gefüllt mit klein geschnittener, angedünsteter Paprika, die wiederum mit Rosinen und Kapern gepimpt wird. Salzen und pfeffern nicht vergessen – ein Hauch Zimt kann auch nicht schaden. Eine Handvoll Pinienkerne habe ich separat geröstet und mit einem gewürfelten Mozzarella über die gefüllten Muschelnudeln gegeben.

Fast Food? Ja, was die Zubereitungszeit angeht. Slow Food? Unbedingt – wenn’s um den Genuss-Faktor geht.

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