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Gesalzen und gepfeffert: Herzhafte Biscuits

Erwähnte ich bereits, dass ich Süßes nicht besonders mag? Mich kann man mit einem Stück Käse jederzeit eher locken als mit einem Stück Kuchen. Darum koche ich auch deutlich lieber, als ich backe. Jetzt hab‘ ich’s aber doch mal getan, und geworden sind es ein paar herzhafte Biscuits.

Salt-and-Pepper-Biscuits

Das Rezept der Salt-and-Pepper-Biscuits hatte ich in der November-Ausgabe der „Bon Appétit“ entdeckt, die mir meine Schwester aus den USA mitgebracht hatte. Und zwischen all den Turkey- und Pumpkin-Pie-Rezepten – Thanksgiving, na klar! – lachte mich ausgerechnet das eher schlichte Bild dieses Gebäcks an. So schön aufgegangen wie auf dem Magazin-Foto sind meine Biscuits leider nicht. Der angegebene Esslöffel Backpulver schien mir etwas arg reichlich bemessen – ein Teelöffel hat aber auch nicht gereicht. Nächstes Mal versuche ich’s mal, und so gebe ich es unten auch an, mit zwei Teelöffeln. Lecker waren sie trotzdem – und passten prima zur Maissuppe.

Das braucht ihr:

90 g Sour Cream
2 EL Schlagsahne
2 TL Backpulver
1 TL Zucker
1 TL Salz
1 TL schwarzer Pfeffer
120 g Mehl + ein bisschen mehr zum Ausrollen
3 EL kalte Butter
Maldon-Salz

Und das macht ihr:

Sour Cream und 1 EL Schlagsahne verrühren. Salz, Zucker, Pfeffer, Mehl und Backpulver vermischen, dann stückweise die Butter hineinkneten – es sollen noch erbsengroße Butterstückchen erhalten bleiben. Die Sahnemischung hinzugeben und alles zu einem leicht spröden Teig verkneten. Nicht zu dünn ausrollen und kreisförmige Biscuits ausstechen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, mit der übrigen Schlagsahne bepinseln sowie mit Pfeffer und Maldon-Salz bestreuen. Im auf 220 °C vorgeheizten Ofen etwa 15 bis 20 Minuten backen, bis die Biscuits goldgelb sind.

Dazu wird eine Salt-and-Pepper-Butter empfohlen, für die einfach nur Butter mit Salz und Pfeffer nach Geschmack cremig gerührt wird. Haben wir probiert – uns wäre aber eine schlichte Crème fraîche dazu lieber gewesen.

Auch dieser Beitrag geht noch rasch zum Event „Kulinarischer Roadtrip durch die USA“, zu dem Bella von bellakocht bei Zorra eingeladen hat und das morgen ausläuft.

Blog-Event XVC - Kulinarischer Roadtrip durch die USA (Einsendeschluss 15. Februar 2014)

Published in Uncategorized

2 Comments

  1. Marianne Schwarzer

    Marianne Schwarzer

    Das klingt gut. Aber vielleicht fehlt hier das, was ich zunächst auch in meinem original englischen scones-Rezept vermisste. Mit Backpulver allein gingen sie nicht auf, aber mit einem halben Teelöffel Natron (gibts bei den normalen Backzutaten im Supermarkt in einer hinreißend altmodischen grünen Verpackung) kann es gelingen (zusätzlich zum Backpulver). Vor dem Backen muss man den Teig für eine Viertelstunde im Kühlschrank ruhen lassen, und dann kommt er einem zum Ausstechen entgegen….

    • svanadis

      svanadis

      Meinste, Natron wär‘ hier der Trick? Hast du ja neulich schon erzählt… – Danke, meine Liebe, wird ausprobiert! 🙂

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