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Kartoffel-Gulasch – ohne Fleisch, mit schöner Schärfe

Sind hier Gulasch-Fans unter uns? Die kommen heute voll auf ihre Kosten. Ich habe nämlich ein ganzes halbes Universum voller Gulasch-Ideen zu präsentieren.

kartoffelgulasch
Dass es zu dieser Sammlung kam, begab sich so: Neulich feierte das „Käptn’s Dinner“, die weltbeste Genießer-Gruppe auf Facebook, ihren vierten Geburtstag. Aus diesem Anlass wurde ein kollektiver Gulasch-Tag ausgerufen. Von der Ostseeküste bis tief in den Süden nach Rom, von Marseille bis Wien und natürlich in unzähligen deutschen Küchen dazwischen wurde Gulasch geschmort, geköchelt, zubereitet. Die Hauptzutat: viiiel Muße – denn ein gutes Gulasch braucht Zeit. Viele, viele Genusskomplizen steuerten ihr Lieblings-Gulasch bei.

Die liebe Petra vom Blog „Obers trifft Sahne“ hat sich die Mühe gemacht, alle Beiträge zu sammeln, auf einer Google-Maps-Karte zu verorten und eine schöne Zusammenfassung des Aktionstages zu schreiben. Entstanden ist so ein Gulasch-Atlas, der nicht notwendigerweise jeweils regionaltypische Zubereitungen aufzeigt, auch nicht unbedingt immer Rezepte enthält, aber jede Menge Inspi liefert, wenn jemandem der Sinn nach einem guten Gulasch steht.

Ich war – dank Eltern-Besuch und vegetarisch lebender Mutter – an diesem Tag mit einem Kartoffel-Gulasch dabei: ohne Fleisch, aber mit einer schönen Piment-d’Espelette-Schärfe.

Für 4 Personen braucht ihr:

2 mittelgroße Zwiebeln
3 Zehen Knoblauch
2 rote Paprikaschoten
700 g Kartoffeln
1 ordentlicher Schuss Olivenöl
4 EL Paprikapulver, edelsüß
1 EL Piment d’Espelette
2 EL Tomatenmark
1 EL Mehl
3 EL Rotweinessig
0,5 l Gemüsefond
getrockneter Majoran
Salz
Pfeffer


Und das macht ihr:

Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken. Kartoffeln schälen, Paprika waschen und beides in nicht zu kleine Würfel schneiden.

Das Öl erhitzen und die Zwiebel darin bräunen. Kartoffel-Würfel dazugeben und kurz mitbraten. Das Paprikapulver darüber stäuben, Knoblauch und Tomatenmark hinzugeben und kurz mitrösten. Schließlich den Esslöffel Mehl über das Gemüse stäuben, einmal gut umrühren und dann mit dem Essig ablöschen. Mit dem Gemüsefond aufgießen und zirka zehn Minuten köcheln lassen. Dann die Paprikawürfel untermischen und ein weiteres Viertelstündchen garen. Mit Majoran, Salz und Pfeffer abschmecken.

Ich habe an diesem Tag separat noch ein paar Pfifferlinge gebraten und sie mit dem Gulasch serviert. Und natürlich gab’s Sour Cream dazu.

Nächstes Mal kommt hier wieder mehr Geschichte zum Gerichte, aber den schönen Gulasch-Atlas wollte ich doch auf alle Fälle rasch mit euch teilen. Viel Spaß beim Stöbern!

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2 Comments

  1. Saskia

    Saskia

    Liebe Barbara,
    das habe ich diese Woche nachgekocht und es schmeckte ganz wunderbar! Heute Mittag gab es den Rest im Büro, da schmeckte sogar noch besser.
    Es war mein erstes Gericht mit Piment d’Espelette und künftig werde ich sparsamer dosieren. Auch wenn überall steht, dass es eine milde Schärfe hat hats mir den Schnabel verbrannt und ich habe mit mehr Brühe und viel saurer Sahne gestreckt. Ich muss mir einfach eingestehen, dass ich ein Weichei bin was scharfes Essen betrifft.
    Brennende Grüße
    Saskia

    • Barbara Luetgebrune

      Barbara Luetgebrune

      Huiuiui, so ein feuriges Vergnügen wollte ich dir nicht bescheren! Ich finde Piment d’Espelette ja in der Tat eher zahm, aber die Schärfe-Frage ist halt eine sehr individuelle. Schön, dass es dir trotzdem geschmeckt hat, so generell. Herzliche Grüße!

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