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Knusperzartes Törtchen mit zweierlei Käse

Ich bin ein Fan von Filoteig. Lässt sich – mit dem nötigen Fingerspitzengefühl – gut verarbeiten, ist schnell je nach Jahreszeit und Speisekammerbestand gefüllt und sieht hübsch aus. Diesmal verbergen sich zweierlei Sorten Käse unter der knusprig-zarten Hülle.

filoteigtoertchen_käse
Für sechs Törtchen braucht ihr:

3 Blätter Filoteig (gibt’s in türkischen Läden oder auch im gut sortierten Supermarkt)
2 EL Butter
100 g Ziegenfrischkäse
100 g Pecorino
80 g Crème fraîche
1 Ei
1 Handvoll Pinienkerne
Piment d’Espelette

Und das macht ihr:

Filoteig-Blätter mit Butter einpinseln, zusammenfalten, halbieren und je eines der Doppel-Quadrate vorsichtig in die gebutterte Mulde einer Muffinform geben. Den Ofen auf 180 °C vorheizen. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten und grob hacken. Den Ziegenfrischkäse mit Crème fraîche und dem Ei verrühren, den geraspelten Pecorino und die Pinienkerne unterheben. Die Masse mit Piment d’Espelette würzen. Extra-Salz braucht es nicht – der Käse bringt genug mit. Die Masse gleichmäßig in die Filoteig-Körbchen verteilen, den Teig oben zusammenzwirbeln (oder, falls die Größe der Teigblätter dafür nicht ausreicht, vorsichtig ein bisschen zusammendrücken). Die Törtchen mit der restlichen Butter einpinseln und für ein knappes halbes Stündchen in den Ofen schieben. Sollten sie zu braun werden, gegen Ende der Backzeit mit einem Stück Alufolie abdecken.

Wir hatten fruchtiges Pflaumen-Chutney mit etwas Ingwer-Schärfe dazu, von dem wir noch reichlich im Vorrat haben. Ich kann mir aber auch jedes andere süß-pikante Obst-Kompott gut als Begleitung vorstellen. Einen Blattsalat gab’s außerdem – das Dressing war ebenfalls fruchtig gehalten und bestand diesmal aus Olivenöl, weißem Balsamico, einem Schuss Himbeeressig, Holundersirup, Senf, Salz und Pfeffer.

(Ach, und sorry für die Foto-Qualität. So gern ich draußen fotografiere: Um kurz vor sieben abends reicht das natürliche Tageslicht dafür eben inzwischen doch nicht mehr aus. Es kommt wohl oder übel wieder die Zeit des Hantierens mit Tageslichtlampen…  *seufz*)

 

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2 Comments

  1. Ich finde das Foto – wie alle Fotos bei dir – sehr gelungen. Aber es stimmt schon, dass mit Unterstützung des Sonnenlichts sogar mir (manchmal 😉 ) gute Fotos gelingen.
    Diese knusprigen Teilchen gefallen mir ausgesprochen gut, das werde ich mal mit Brik-Teig ausprobieren, an den komme ich bei uns zu Hause leichter.

    • Barbara Luetgebrune

      Barbara Luetgebrune

      Oh, vielen Dank! Aber deine Bilder find‘ ich auch gut. Und ich, ich fotografiere ja am allerliebsten im Sommer abends auf unserem Terrassen-Tisch… 🙂 Brik-Teig dürfte ganz genauso gut funktionieren.

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