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Rouladen „Mediterranean Style“

Roman-Rezis, was zu trinken, kleine Appetithäppchen: Zeit, dass es hier mal wieder was Richtiges zu beißen gibt. Wie wär’s mit einer Rinderroulade „Mediterranean Style“?

rouladen_mediterran
Schmorgerichte mag ich ja. Die bringt man mal eben in Gang und überlässt sie dann sich selbst, während man für die nächsten paar Stündchen seinen eigenen Dingen nachgeht. Dann öffnet man den Deckel des Bräters, reduziert und passiert noch eben die Sauce und gibt sich dann dem Genuss hin. Lecker ist es immer – schief gehen kann da nichts. Hierzulande werden Rouladen mit Speck, Zwiebel und Gürkchen gefüllt. Meine heutige Variante fällt dank der mediterranen Aromen und der Tomaten als Hauptbestandteil der Sauce sommerlicher aus als der Klassiker.

Das braucht ihr:

4 Rinderrouladen
1 rote Paprika
2 Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
1 kleine Handvoll grüne Oliven
1 kleine Handvoll Mandeln
1 Dose Tomaten
1 große Möhre
1 Stück Sellerie
1/4 l trockenen Sherry (fino)
Salz & Pfeffer
Zucker
Oregano
Olivenöl

Und das macht ihr:

Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln, die Paprika ebenfalls in feine Würfel schneiden. Oliven und Mandeln hacken. Paprika, Oliven und Mandeln in einer Schüssel mit jeweils der Hälfte der Zwiebel- und Knoblauchwürfel mischen, mit Salz und Pfeffer würzen. Möhre und Sellerie in kleine Stücke schneiden und zur Seite stellen.

Die Rouladen pfeffern und mit der Gemüsemischung belegen. Falls ihr nicht alles Gemüse in den Rouladen unterbringt, könnt ihr es später mit in die Sauce geben. Die Seiten der Rouladen ein bisschen einklappen, dann aufrollen und mit Zahnstochern feststecken oder mit Küchengarn umwickeln. In Mehl wenden und in heißem Olivenöl im Bräter rundherum anbraten. Die Rouladen herausnehmen und zwischenlagern.

Jetzt restliche Zwiebeln und Knoblauch, Möhren und Sellerie ein paar Minuten im Bräter andünsten. Die Rouladen wieder hinein geben, mit den Tomaten samt Saft und dem Sherry ablöschen. Deckel drauf und gut eineinhalb Stunden sanft köcheln lassen.

Dies ist jetzt die Zeit, in der ihr irgendwas Nettes oder Nützliches machen könnt. Die Rouladen kommen erst mal gut alleine klar. Wenn euch die Idee eines Kartoffel-Erbsen-Stampfes wie auf dem Foto dazu gefällt, kehrt ihr rechtzeitig zurück in die Küche, um ein paar Kartoffeln zu schälen und in Salzwasser zu garen. Ein paar Minuten, bevor sie gar sind, gebt ihr eine große Handvoll frische oder TK-Erbsen dazu und lasst sie noch kurz mitkochen. Kartoffeln und Erbsen abgießen und stampfen. Dabei einen Schuss warme Milch und einen ordentlichen Stich Butter einarbeiten, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Es schmeckt aber auch einfach ein gutes Baguette zu den Rouladen, mit dem sich die Sauce auftunken lässt.

Jetzt geht’s ans Finish: Die Rouladen aus dem Topf nehmen und warm stellen. Die Sauce durch ein Sieb passieren, zurück in den Bräter geben und bis zur gewünschten Konsistenz reduzieren lassen. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und Oregano abschmecken. Fehlt nur noch eins: Ab auf den Tisch, mit dem Bräter, und: Genießen!

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