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Salat zum Sattessen – mit Süßkartoffel, Apfel und Feta

Wer sucht, der findet. Das gilt auch für das Buch „The Kinfolk Table – Recipes for Small Gatherings“, dessen Rezeptauswahl – ich schrieb es hier – mich insgesamt nicht sehr überzeugt. Das Rezept, das ich ausprobiert habe, hat allerdings gut funktioniert und das Ergebnis war recht köstlich. Et voilà – hier kommt er, der Süßkartoffel-Apfel-Salat mit Feta.

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Von den angegebenen Mengen werden zwei Esser gut satt – wenn’s ein Vorspeisensalat sein soll, reicht er locker für vier Personen. Das Rezept habe ich im Grunde so übernommen, wie es Julie Pointer in „The Kinfolk Table“ empfiehlt, meine persönlichen Anmerkungen habe ich unten ergänzt.

Das braucht ihr:

2 Süßkartoffeln – kommt natürlich auf die Größe an, insgesamt sollten es zirka 300 g sein
1 Zwiebel – im Rezept ist eine halbe vorgesehen, der Salat verträgt aber durchaus eine ganze
1 Apfel – gerne eine herbe, säuerliche Sorte
100 g Blattsalat, gern ein Mix – ich habe Babyspinat genommen
4,5 EL Olivenöl
3 EL Ahornsirup
1 TL gemahlenen Zimt
1/2 Zitrone, den Saft
1 TL Honig
1 Knoblauchzehe
Salz & Pfeffer
90 g Nüsse – ich hatte je ein Drittel Walnuss-, Kürbis- und Pinienkerne
150 – 200 g Ziegenkäse oder Feta – bei mir war’s Feta, Menge je nach Appetit

Und das macht ihr:

Die Süßkartoffeln schälen, in nicht zu dünne Scheiben schneiden und in einer Schüssel mit 2 EL Olivenöl, 2 EL Ahornsirup und dem Zimt mischen. In einer Lage auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und im auf 190 °C vorgeheizten Ofen backen. Das duftet köstlich! (Im Rezept war eine Backzeit von 40 Minuten angegeben, nach der Hälfte sollten die Scheiben gewendet werden. Bei mir waren sie schon nach 20 Minuten und also auch ohne Wenden goldbraun und weich.) Abkühlen lassen.

Zwiebel in Ringe schneiden, in 1 El Olivenöl weich dünsten und dabei mit 1 EL Ahornsirup karamellisieren lassen. Dauert so 5, 6 Minuten. Den Apfel vierteln, entkernen und in Scheiben schneiden. Den Blattsalat putzen, waschen, trocken schleudern. Die Nüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten.

Aus 1,5 EL Olivenöl, dem Zitronensaft, der gepressten Knoblauchzehe und dem Honig ein Dressing rühren, mit Salz und Pfeffer würzen.

Alle Zutaten in eine Schüssel geben, das Dressing dazugeben, den Feta drüber bröckeln und alles vorsichtig mischen. Bei Bedarf mit Salz und Pfeffer nachwürzen.

Ein wirklich köstlicher und nicht alltäglicher Salat, der mit der Balance aus Süße und Säure spielt. Darum kommt ein explizit säuerlicher Apfel hier auch besonders gut. Wem – wie mir – die Menge an Süßkartoffeln zu wenig erscheint: Keine Sorge, das reicht dicke! Mehr wäre sowohl von der Konsistenz des Salates als auch von der leicht dominanten Süße der karamellisierten Kartoffelscheiben deutlich „too much“. Die Rezept-Erfinderin empfiehlt, den Salat bei größerem Appetit noch mit Scheiben von gebratener Hähnchenbrust (die Brust ist meine persönliche Interpretation, so genau steht es im Rezept nicht) zu pimpen. Das kann ich mir geschmacklich durchaus vorstellen, nötig ist es allerdings nicht. Durch die Süßkartoffeln und den Feta sättigt der Salat auch so sehr gut.

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2 Comments

  1. Vielen Dank fürs Rezept – klingt köstlich! Für die Rezension auch, ich bin mir allerdings noch am überlegen, ob ich das Buch doch anschaffen soll 🙂 Durch das Foto auf der Titelseite fühle ich mich z.B. sehr angesprochen. Mal sehen… Danke nochmals! Liebe Grüße
    Annie

    • Barbara Luetgebrune

      Barbara Luetgebrune

      Der Salat ist toll – viel Spaß beim Ausprobieren. Und was das Buch angeht: Vielleicht hast du die Gelegenheit, in einem Buchladen mal drin zu blättern? Die Ästhetik ist schon sehr schön, aufwendig gemacht ist es auch – es wird auf die Dauer eben nur ziemlich eintönig. Finde ich. 🙂 Liebe Grüße!

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