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Schnelle Sommerküche, die Zweite: Salate satt

Als ich euch neulich weitere Ideen für schnelle Sommergerichte versprach, fühlte sich das Leben tatsächlich sommerlich an. Jetzt ist der Mittsommertag vorüber und wir zittern hier bei Temperaturen von schlappen 15°C, bewölktem Himmel und gelegentlichen Regenschauern. Aber: Wenn schon nicht auf den Sommer – auf mich ist Verlass.  🙂 Hier kommen drei Ideen aus der Abteilung Salat plus Käse oder Milchprodukte.

mozzarella_con_musica
Schnell soll es gehen und gut schmecken sollen sie: Das erwarte ich von sommerlichen Gerichten. Und satt machen sollen sie natürlich auch. Dafür sorgen bei den folgenden Vorschlägen Mozzarella und Feta. Crème fraîche oder griechischer Joghurt eignen sich ebenfalls perfekt als Partner für’s Gemüse. Und ein leckeres Baguette, Fladenbrot oder Ciabatta machen die Sache rund.

Den Spitzenplatz unter unseren drei Lieblingssalaten, die sich so bewährt haben, dass sie immer wieder auf den Tisch kommen, nimmt die „Mozzarella con Musica“ ein, die ursprünglich von Stevan Paul stammt. Im Gegensatz zur herkömmlichen „Insalata Caprese“ wird Büffelmozzarella dabei nicht nur mit Tomaten und Basilikum kombiniert. Neben halbierten Cocktailtomaten werden die Mozzarella-Scheiben in unserer rustikalen Variante üppig mit in Streifen geschnittener roter Zwiebel, gehackten grünen und/oder schwarzen Oliven sowie ein paar Kapern oder Kapernäpfeln belegt. Das Ganze wird gesalzen und gepfeffert sowie mit etwas Olivenöl und wirklich nur ein paar Spritzern Weißweinessig oder weißem Balsamico beträufelt. Mjammm!

tomatensalat_vanille_feta
Fantastisch schmeckt auch der Tomaten-Salat mit Vanille und Feta, den ich zuerst auf Julias „German Abendbrot“ entdeckt habe. Sie verfolgt den Ursprung des Rezeptes in ihrem Beitrag, in dem sie dem Salat veritables Sucht-Potenzial attestiert, ein paar Stationen weit zurück – der Herkunft wirklich auf den Grund zu gehen, schreibt sie, sei schwierig. Genießern dürfte das herzlich egal sein: Die Geschmacks-Kombi ist außergewöhnlich, fein und perfekt. Alle Zutaten und das komplette Rezept findet ihr in dem oben verlinkten Beitrag bei Julia.

marokkanischer_moehrensalat
Der Dritte unter unseren „Top 3“ der sättigenden Sommer-Salate ist der Marokkanische Möhrensalat, der von Yotam Ottolenghi („Genussvoll Vegetarisch“) inspiriert ist. Dazu kocht ihr rund 1 Kilo in Scheiben geschnittene Möhren in Salzwasser, bis sie gar, aber noch knackig sind. Eine gehackte Zwiebel dünstet ihr in einer großen Pfanne in Olivenöl an. Dazu kommen die gegarten Möhren sowie ein Teelöffel Zucker, drei zerdrückte Knoblauchzehen, zwei fein gehackte (grüne) Chilischoten, eine gehackte Frühlingszwiebel und ein Esslöffel Weißweinessig. Gewürzt wird mit gemahlenen Nelken, Ingwer, Koriander und Zimt, edelsüßem Paprikapulver, Kreuzkümmel sowie einem guten Esslöffel gehackter Schale von eingelegten Zitronen – ich nehme meistens vom selbst gemachten Zitronenconfit (note to myself: Das muss ich demnächst auch unbedingt verbloggen!). Vom Herd nehmen, reichlich salzen, alles gut vermischen und abkühlen lassen. Vor dem Servieren gehacktes Koriandergrün unterheben, mit Olivenöl beträufeln und mit griechischem Joghurt oder Crème fraîche servieren.

Und dieser Salat hier, der hat auch noch das Zeug dazu, in unsere Favoriten-Riege aufgenommen zu werden.

Die Hauptzutaten, die diese Salate so schmackhaft machen, sind allerdings Sonne und Wärme. Und darum darf es dann jetzt gerne wieder ein bisschen sommerlicher werden da draußen…

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4 Comments

  1. Oh, die Droge hat einen weiteren Süchtigen gefunden 😉 Schön, dass Euch der Salat ebenfalls so gut schmeckt. Ich liebe den einfach!

    • svanadis

      svanadis

      Danke fürs Anfixen, liebe Julia! 😉

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