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Schweizer Käse im Zwiebel-Fieber

So, ein Schweizer-Käse-Beitrag steht noch aus. Diesmal habe ich Alpentilsiter gerieben und zusammen mit Pinienkernen und Basilikum zu einer Füllung für kleine, milde rote Zwiebeln verarbeitet, die zusammen mit einer fruchtigen Traubensauce eine schöne Vorspeise abgeben.

gefuellte_zwiebel

Worum es beim Event „Schweizer-Käse-Sehnsucht“ geht, habe ich in diesem Post bereits erklärt. Ursprünglich hatte ich für dieses Gericht größere Zwiebeln mit einer guten Portion Schärfe im Blick. Als ich beim Verkosten des Alpentilsiters jedoch feststellte, dass der Käse im Geschmack längst nicht so kräftig ist, wie ich erwartet hatte, bin ich umgeschwenkt auf die kleinen, roten, eher milden Kollegen. Die Füllung war auf jeden Fall so lecker, dass ich sie am liebsten schon beim Mischen ohne Umweg über Zwiebel und Backofen aufgefuttert hätte.

Das braucht ihr:

4 kleine rote Zwiebeln
4 EL geriebenen Alpentilsiter
3 EL Pinienkerne
1 kleine Handvoll Basilikum
4 EL Semmelbrösel
1 große Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
125 ml Gemüsefond
3 EL Balsamico

125 ml roter Traubensaft
1 EL Johannisbeergelee
1 Handvoll rote Trauben
1 Schuss Cassis-Balsamico (wenn vorhanden – sonst normalen)
Salz
Pfeffer
Zucker

Und das macht ihr:

Die Zwiebeln häuten und die Spitze abscheiden, das Wurzelende jedoch vorerst ganz lassen. Wasser zum Kochen bringen und die Zwiebeln darin eine knappe Viertelstunde kochen lassen, damit sie ein bisschen weich werden. Abgießen, die Zwiebeln zum Abkühlen in kaltes Wasser legen und hindrehe gut abrupfen lassen.

Von den Zwiebeln an der Spitze je eine zirka zwei Zentimeter dicke Scheibe abschneiden. Die Zwiebeln vorsichtig aushöhlen, so dass ein Rand von etwa einem halben Zentimeter stehen bleibt. Den Ofen auf 175 °C vorheizen.

Das herausgelöste Zwiebelfleisch hacken Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten, dann mit zwei Dritteln der gehackten Zwiebel, den Semmelbröseln, dem geriebenen Alpentilsiter und dem fein geschnittenen Basilikum mischen. Den Knoblauch fein hacken oder pressen, mit einem guten Schuss Olivenöl zu der Masse geben und alles gut vermischen. Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.

Zwiebeln mit der Mischung füllen und in eine kleine Auflaufform setzen. Den Rest des gehackten Zwiebelfleisches drum herum verteilen, den Gemüsefond und drei Esslöffel Balsamico angießen, locker mit Alufolie abdecken und für zirka 30 Minuten in den Ofen schieben. Nach besagter halber Stunde die Folie entfernen und für weitere zehn Minuten im Ofen lassen, bis die Füllung oben leicht zu bräunen beginnt.

Die Zwiebeln aus der Form nehmen und warm stellen. Für die Sauce den Sud durch ein Sieb streichen, zusammen mit dem Traubensaft zum Kochen bringen und auf etwa ein Drittel reduzieren. Die Trauben gegebenenfalls halbieren und zusammen mit dem Johannisbeergelee in die Sauce geben. Noch einmal kurz aufkochen lassen und dann mit (Cassis-)Balsamico – ich habe von der lieben Bushcook einen ganz herrlichen geschenkt bekommen – sowie Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Zusammen mit den gefüllten Zwiebeln anrichten.

Auch dieser Beitrag geht nun ganz schnell zum Blogevent „Schweizer-Käse-Sehnsucht“, das Zorra gemeinsam mit der Organisation „Schweizer Käse“ ausrichtet.

Blog-Event CII - Schweizer Käse Sehnsucht (Einsendeschluss 15.10.2014)

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