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Von wegen langweilig: Sattmacher-Salat mit Twist

Welke Blätter, die in öligem Dressing dümpeln, das penetrant nach billigem Essig schmeckt? Von wegen. Salat geht auch anders. Mit dramatischer Optik und Oh-là-là-Geschmack.

teuflischer_spinat_ceasar_salad

Jede Menge Belege für diese These finde ich seit einiger Zeit in Terry Hope Romeros Buch „Salat Samurai“. Ein paar davon stelle ich in nächster Zeit vor, gerade weil sie viele Ideen für Wintersalate zum Sattessen hat. Die kommen mit frischen Vitaminen, knackig-herzhaften Toppings, warmen Zugaben, höchst kreativ und durchweg vegan daher. Für die Rezepte braucht es ein paar spezielle Zutaten, die sicher nicht zum Standard-Inventar jedes Kühlschranks und jeder Speisekammer zählen. Aber ein Tripp in den Bioladen lohnt sich – dort finden sich alle benötigten Zutaten, und die halten jeweils eine ganze Weile. Vorhang auf für den „Teuflischen Spinat-Caesar-Salat“, in dessen Original-Rezept anstelle des Spinats Grünkohl gehört. Schmeckt noch ein bisschen besser als meine Spinat-Variante – die allein dem dürftigen Gemüseangebot an jenem Einkaufstag geschuldet war.

Das braucht ihr:

80 g ungeröstete Cashewkerne
1/8 l heißes Wasser
1 geröstete rote Paprikaschote ohne Kerne (entweder selbst zubereitet oder aus dem Glas)
2 TL Paprikapulver edelsüß
1/2 TL Paprikapulver rosenscharf oder Cayenne-Pfeffer
2 EL frisch gepresster Zitronensaft
1 EL Olivenöl
3 Knoblauchzehen
2 TL weiße Misopaste
1 EL Dijon-Senf

200 g Grünkohl – hier ersetzt durch die gleiche Menge Spinat
ein paar Brot-, Brötchen- oder Toastreste
etwas Olivenöl

Massierte Rote Zwiebeln – das Rezept ergibt eine ordentliche Menge für den Vorrat und geht so:

900 g rote Zwiebeln
60 ml frisch gepresster Limettensaft
1 TL Salz
1/2 TL Zucker

Und das macht ihr:

Für die Massierten Roten Zwiebeln die Zwiebeln schälen und in hauchdünne Streifen schneiden oder hobeln. Zwiebelstreifen, Limettensaft, Salz und Zucker in eine große Schüssel geben. Mit den Händen etwa 3 Minuten sanft durchkneten, bis die Zwiebeln zart und leuchtend pink werden. In einem gut verschließbaren Behälter halten sie sich im Kühlschrank, sollten aber binnen einer Woche verbraucht werden. Wer nicht vorhat, die Massierten Zwiebeln so bald wieder zu verwenden, sollte also die Menge entsprechend reduzieren.

Für das Dressing die Cashewkerne zirka eine halbe Stunde in kaltem Wasser einweichen, dann zusammen mit dem Einweichwasser in einen Mixer geben (mit dem Stabmixer klappt die Zubereitung auch prima). Geröstete Paprika klein schneiden, zusammen mit dem Paprikapulver, dem Zitronensaft, dem Öl, dem geschälten Knoblauch (wer mit dem Stabmixer arbeitet, hackt die Zehen vorab), der Misopaste und dem Senf zu den Cashews geben und pürieren, bis ein homogenes Dressing entsteht. Abgedeckt mindestens zehn Minuten kalt stellen – gern auch länger.

Den Grünkohl waschen und in mundgerechte Stücke rupfen oder schneiden. (Den Spinat habe ich, da die Blätter nicht besonders zart waren, ganz kurz blanchiert.)

Das Brot oder den Toast in Würfel oder Streifen schneiden und in einer Pfanne mit dem Öl zu knusprigen Croutons braten.

Den Grünkohl (Spinat) und die Croutons in eine große Schüssel geben und das Dressing untermischen. Den Salat auf Teller verteilen und mit den Massierten Roten Zwiebeln servieren.

Guten Hunger!

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